Drebkau bekommt ab 2027 eine neue Oberschule
Die Entscheidung ist gefallen: Ab dem Schuljahr 2027 wird es in Drebkau eine neue Oberschule geben. Damit wird ein zentrales Anliegen vieler Familien in der Region endlich Realität. Dem vorausgegangen sind viele Jahre intensiver Arbeit vor Ort – politisch, kommunal und im engen Austausch mit dem Land Brandenburg.
Der Drebkauer Bürgermeister Paul Köhne, Landrat Harald Altekrüger sowie der Landtagsabgeordnete Julian Brüning haben sich gemeinsam für den Schulstandort stark gemacht. Erst in der vergangenen Woche fand ein weiteres Gespräch mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) statt, das den Weg zur Umsetzung geebnet hat.
Bereits frühzeitig hatte die CDU-Fraktion im Kreistag Spree-Neiße die Problematik aufgegriffen und mit einem Beschlussantrag konkrete Maßnahmen eingefordert. Ziel war es, ausreichend Schulplatzkapazitäten für Schülerinnen und Schüler aus Drebkau und Welzow sicherzustellen und dabei insbesondere einen Standort in Drebkau zu prüfen.
Julian Brüning, MdL und Kreisvorsitzender der CDU Spree-Neiße:
„Das ist ein starkes Signal für unsere Region und vor allem für die Familien vor Ort. Wir haben früh erkannt, dass die bestehenden Kapazitäten nicht ausreichen, und gemeinsam Druck gemacht. Dass Drebkau nun ab 2027 einen Oberschulstandort bekommt, ist das Ergebnis dieses konsequenten Einsatzes. Für mich ist klar: Gute Bildung muss wohnortnah möglich sein.“
Dr. Martin Reiher, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Spree-Neiße:
„Mit unserem Antrag haben wir den entscheidenden Impuls gesetzt. Wir wollten Planungssicherheit für Eltern, Schüler und Schulen schaffen – und genau das ist jetzt gelungen. Der neue Standort in Drebkau ist eine vernünftige und zukunftsfähige Lösung für die gesamte Region.“
Hintergrund ist die steigende Zahl an Schülerinnen und Schülern sowie die begrenzten Kapazitäten bestehender Schulen im Kreisgebiet. Zudem hatte das Land Brandenburg deutlich gemacht, dass eine dauerhafte Auslagerung in benachbarte Landkreise künftig nicht mehr möglich ist. Mit der neuen Oberschule wird der Bildungsstandort Drebkau nachhaltig gestärkt und die Attraktivität der Region für junge Familien weiter erhöht.